Dahl – Mahnmal (von Ewald Mataré)

Die Erdkugel – fast in zwei Hälften zerfallen: Symbolhaft wird hier der Zustand der Welt am Ende des 2. Weltkrieges und in der unmittelbaren Nachkriegszeit dargestellt (Ost-West-Konflikt!). Vom bedeutenden Bildhauer Ewald Mataré stammt dieses um 1957 geschaffene Mahnmal auf dem Platz vor der alten evang. Kirche. Als Material für die Erdkugel wählte der Künstler nicht – wie meist üblich – Bronze, sondern hartes, stumpfes, dunkles Eisen. Das Band, das die gespaltene Erdkugel umfasst und die tröstenden Worte „Siehe, ich mache alles neu“ (Offenbarung Johannis) enthält, besteht aus Glasmosaik. Die Kugel ruht auf einem Steinsockel mit 24 Eisenplatten, die die Namen von über 200 Dahler Bürgern zeigen, deren Söhne im 2. Weltkrieg ums Leben kamen.