„Mein Rummenohl“ von Ernst Reinecke.

Mein Rummenohl Gedicht von Ernst Reinecke Bildband von Willi Wied und Heinz Böhm.


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Ortsmitte mit Blick auf den Rummenohler Bahnhof.

Mein Rummenohl, dich will ich preisen,
Du schöner Ort am Volmestrand.
Dir will ich singen meine Weisen,
Dir Perle in dem Sauerland.

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Blick vom Berger Hof auf den Ortskern von Rummenohl.

Wo in dem Bergumgränzten Tale
Der Volmefluss hat seinen Lauf,
Der hier aus engem Seitentale
Den Bach der Sterbecke nimmt auf.

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Es wurde 1914 die Herz Jesu Kirche gebaut und die Sprengstofffabrik beteiligte sich an den Baukosten und unterstützte die Bauarbeiten durch Mithilfe z. B. Beim Außenputz. 1922 hatte man kein Geld mehr, um den Bau der Pfarrkirche finanziell zu unterstützen.

Wo von dem Berghang die Kapelle
Freundlich hinab grüßt in das Tal.
Ihr Glöcklein klingt so rein und helle,
Wenn Abendfrieden zieht ins Tal.

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Blick vom Rummenohler Kopf auf Roland (Fa. Krampe) und Krumme Wiese.

as Roland und die Krummewiese
Sind Dir als Nachbarn zugestellt,
Und aus der Richtung nach Schalksmühle
Grüßt Muhlerohl und Mönnigfeld.

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Links im Bild der Sterbecker Hammer mit Teich und Wohnhäuser im Sterbecketal.

Die Sterbecke nicht zu vergessen,
Wo noch der Hammerschlag erklingt,
Da man beim Rauch der Schmiedeessen
Das hohe Lied der Arbeit singt.

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Wohnsiedlung an der Öhlmühlerstraße, die Heedfelderstraße ist im Hintergrund zu sehen.

Hier kommt zu Tal die Autostraße
Von Lüdenscheid das allbekannt
Die man bezeichnet ohne Phrase
Als Nürburgring des Sauerlands.

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Bauerngehöft auf Mönningfeld mit Blick auf den Ortskern von Rummenohl.

Der Wanderwege gibt`s hier viele
Im Tal der Sterbecke und Hau,
Nach Hohenlimburg, Dahl, Schalksmühle,
Die gut betreut der SGV.

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Links auf dem Foto der Roland, oben der Berger Hof und rechts die End.

Auch kann nach Altena man wandern,
Nach Lüdenscheid auf luf’tiger Höh,
Nach Halver, Breckerfeld und andern,
Zum Ennepe – und Glörtalsee.

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Blick auf Roland und Priorei.

Am Volmehang die Wanderstrecke
Geht sich so schön zur Maienzeit,
Sie führt um manche schöne Ecke,
Von Hagen bis nach Lüdenscheid.

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Blichk vom Mostberg auf Priorei, Oberkattwinkel und Niederkattwinkel.

nd willst Du mal auf die Berge steigen
Und echte Bauernhöfe sehn,
So folge nur den Wanderzeichen,
Die nach Hülscheid und Hedfeld gehen.


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In Priorei die Priorlinde mit dem alten Bauerngehöft Kluse.

Doch liebst Du nicht die Höhenwinde
Und wirst Du bald recht müde schon,
Dann wandere zur Priorlinde
Und mach am Reckhammer Station.

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Im Sterbecker Hammer stehen links Hugo Reinecke, Mitte Ernst Reinecke, und rechts Arnold Hegemann am Schwanzhammer in der Schmiede.

Und gehst Du mal im Morgendämmern
Und hat man Dich recht früh geweckt,
hörst Du das Pochen von den Hämmern,
In denen der Märker Eisen reckt.


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Lehrerin Adelheid Stellhorn 1913 mit ihren Schülern in Rummenohl.

Im Volmetal wohnen Westfalen,
Die treu sind, bieder, zäh und stark,
Die stolz darauf, das ihre Ahnen
Einst hörten sie zur Grafschaft Mark.

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Die Gauwirtschaftskammer nach den Kriegsjahren an der Spechtert.

Mein Rummenohl am Volmestrande
Du land, wo meine Wiege stand,
Du Kleinod im Westfalenlande,
Mit Stolz nenn ich Dich Heimatland!

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Der Blick vom Bauerngehöft Mönningfeld auf den Ortskern von Rummenohl und die Heedfelder Straße.

Wenn einst ich nicht mehr wandern werde
Und sage dieser Welt: „Leb wohl!“
Dann bettet mich in Heimaterde
In nächster Näh von Rummenohl.
Ernst Reinecke.