Restauration der Dahler Kirchtafeln

Wieder ein Beispiel, wie mit Engagement und Herzblut für die Heimat erhaltenswerte Dinge für die nächste Generation gerettet werden können: Im Eingangsbereich der in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts erbauten Dahler Bruchstein-Kirche finden sich rechts und links jeweils 3 Gedenktafeln mit den Namen der Opfer der Kriege. Die Tafeln sind im Laufe der Jahre immer mehr korrodiert und bedurften dringend einer fachgerechten Restaurierung. In Zeiten leerer Kirchenkassen gar nicht so einfach, es sei denn, engagierte Bürger packen es an und legen ihre ehrenamtliche Arbeitkraft in die Waagschale. Das dachten sich auch Heimatforscher Heinz Böhm und Malermeister Alois Strauch. Herausgekommen ist die fachmännische Restaurierung der Gedenktafeln, wie in den Bildern unten dokumentiert :

 

 

Hier ein kliener Eindruck von dem schlechten
Zustand der Tafeln

 

 

 

Aufbringung der Grundierung durch Heimatforscher Böhm (rechts) und Malermeister Strauch. Bei den gesamten Arbeiten wurde peinlich darauf geachtet, dass, so wie von der Unteren Denkmalbehörde verlangt, das Mauerwerk nicht im Geringsten beschädigt wurde.

 

 

Aufbringung des silbernen Schutzanstriches und des abschließenden dunklen Schlussanstrichs. Übrigens trotz Erlaubnis ohne Zusatz von Bleimenigge.

 

 

 

Aufbringung des silbernen Schutzanstriches und des abschließenden dunklen Schlussanstrichs. Übrigens trotz Erlaubnis ohne Zusatz von Bleimenigge.

 

 

 

Nach langer Vorbereitungszeit von 2 Jahren und erfolgreicher Durchführung endlich geschafft:
Heinz Böhm und Alois Strauch, eingerahmt von „Ihren“ sechs Gedenktafeln.

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